Staatsfunkkollaps

Wie ist den Staatsmedien beizukommen? Durch einen bürokratischen Gegenangriff!


Der Ärger über den Anachronismus staatlicher Fernseh- und Rundfunktanstalten in Deutschland ist groß. Ausländer schütteln den Kopf: Staatlich finanziertes Fernsehen? Das ist doch gefährlich!


Rechtlich ist dem Selbstbedienungskartell kaum beizukommen: Politiker, Angehörige des staatlichen Rundfunkts und Gerichte verteidigen den mit rund 8 Milliarden Euro jährlich finanzierten politisch-medialen Komplex unerbittlich.


Sachgerechte Gründe gibt es dafür seit Jahren nicht mehr. Informationen und Unterhaltung gibt es durch privates Radio und Fernsehen in Hülle und Fülle. Die Internet gestützten Alternativen zu diesen alten Medien werden insbesondere von der jungen Generation zunehmend ausschließlich genutzt und bezahlt. Die Medienrevolution ist schon fast Geschichte. Und Qualität ist kein Argument für den Staatsfunk wie alltäglich angesichts der politischen Schlagseite, staatlichen Parteinahme und Fehler durchsetzten Berichterstattung und Meinungsmache deutlich wird.


Was tun? Guter Rat ist teuer. Vielleicht nicht ganz so teuer, sondern kostet nur ein paar Euro Mahngebühren. Diejenigen, die im Widerstand gegen das SED-Regime tätig waren, betonen, dass es wichtig ist, Sand ins Getriebe zu streuen. Das mag nicht die Wende verursachen, aber dazu beitragen. Nach der Bargeldinitiative gibt es nun eine weitere Gelegenheit genau das zu tun. Ziviler Ungehorsam als viel versprechende Strategie: den staatlichen Apparat bis zum Kollaps überfordern.


Die bürkratische Spaßguerilla des kleinen Mannes besteht darin, das Lastschriftverfahren zu kündigen, Beiträge verspätet, gestückelt und leicht überzahlt zu überweisen. Absicht ist es, den Acht-Milliarden-Apparat mit Bürokratie zuzusch… Wie geht das genau? Ganz einfach: Auf der Seite „Hallo Meinung – Gebührenaktion“ des Unternehmers Klaus-Peter Weber sind die einfachen Schritte für den einfachen Bürger dargelegt. Informativ ist das hörenswerte Interview mit dem erfolgreichen Medienanwalt Joachim Steinhöfel.


Wer sich als Zwangsgebührenzahler und unfreiwilliger Rundfunkalimentator oder ganz einfach als Bürger engagieren möchte und nicht viel Aufwand betreiben kann, dem sei die Aktion Gebührenstopp empfohlen. Die kritische Masse beginnt ab etwa 20.000 Menschen, die sich beteiligen. Bei 200.000 gilt den Initiatoren ein Bürokratie-Kollaps als unausweichlich. Wir werden sehen was dem Kartell noch einfällt. Die Bürger müssen indes nicht mehr tatenlos zusehen.

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