Kompass im medialen Nebel


Es ist etwas faul im Staate Deutschland. Viele Menschen spüren das. Ramin Peymani gibt ihnen wöchentlich eine Stimme und viel Orientierung. Seine stets lesenswerte Kolumne, die er auf der Liberalen Warte publiziert, ist zu Beginn jedes neuen Jahres als Buch erhältlich. 2020 lautet der schmissige Titel: „Weltchaos, wie sich die Demokratie selbst zerstört“.


Der iranischstämmige Autor ist besorgt, da er zahlreiche Bemühungen erkennt, die auf den Umbau unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft in eine grenzenlose, autoritäre Ökoherrschaft zielen. Folglich schreibt Ramin Peymani gegen eine neue Welle des Kollektivismus an. Die Demokratien der westlichen Welt hält er für lediglich scheinfest.

Prägnant kommt das in folgendem Absatz zum Ausdruck:

Für den links-grünen Vormarsch zahlen wir Bürger einen hohen Preis: Sogenannte Nichtregierungsorganisationen bestimmen inzwischen die Leitlinien der Politik. Mit gewaltiger medialer Unterstützung sind straff organisierte Gruppierungen entstanden. Sie sichern das Herrschaftsmodell der politischen Elite ab. Es ist ein neues Zeitalter angebrochen, das von radikaler Umerziehung, totaler Vergemeinschaftung und absoluter Migrationsfreiheit geprägt ist. Zu diesem Zweck wird die Meinungsfreiheit beschnitten, der Wert des Geldes abgeschafft und der Rechtsstaat geschleift.

Mit Gespür für Details kann Ramin Peymani die Erosion von Rechtsstaat und Demokratie jede Woche analysieren: „Die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann ließ per Twitter gar ausrichten, ‚Nazi‘ sei ‚jede/r, der/die nicht die Grünen wählt‘. Wiederholt hat er eklatante Fehlleistungen und die Verbreitung von Unwahrheiten von Medien aufgedeckt. Im aktuellen Buch gehört die problematische Dichtkunst des Magazins „Der Spiegel“ dazu, dessen Redakteure in der Relotius-Tradition über ein globales Nazi-Netzwerk nach dem Christchurch-Attentat fabulierten. Zugleich bedauert Ramin Peymani den Qualitätsverfall.

Zu den kompakten, gut durchkomponierten Beiträgen gehören im aktuellen Buch u.a. die aufgedeckte Intoleranz der Linken, Milliardenausgaben für Migranten und eine verpönte Debatte über deren Opfer, die Klimajugend und derÖkologismus, ferner das ARD-Framing, die Bewusstseinskrise der Eliten, Enteignungsperversionen, ein herbeigeredeter Bürgerkrieg von und gegen Rechts und das Feindbild Johnson – hier kann Ramin Peymani mit seinen Erfahrungen durch einen langjährigen Aufenthalt in seiner zweiten Heimat Großbritannien aufwarten, sowie die Marktwirtschaft als Sündenbock für Politikversagen. Als Kreistagsabgeordneter kennt er die politischen Probleme der zunehmen realitätsfremden Verantwortlichen auch aus eigener Anschauung.


Die besseren Ideen vor den schlechteren zu schützen, die falschen Ideen und Behauptungen zu entlarven, ist eine Herausforderung, der sich Ramin Peymani Woche für Woche stellt.


Ich schätze Ramin Peymani mit seiner unermüdlichen journalistischen Arbeit für Freiheit, Recht, Eigentum und Demokratie, die auf vielen praktischen Einsichten und Erfahrungen ruht. Er ist eine verlässliche Quelle der Richtigstellung in einer medial verzerrten Welt. Das empfinden viele Leser seiner Bücher ebenso wie ich nicht zuletzt aus meinem persönlichen Umfeld erfahre.

Wer Ramin Peymani hören möchte, dem empfehle ich die beiden gute Gespräche mit ihm bei „Ben spricht Podcast“ (#99, #120).


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