Knockout für CO2-Politik: Kosten nicht finanzierbar

Ein Weltbild wankt - und geht zu Boden.


Zuerst häufen sich die Hinweise, dass es keine Zunahme von Klimakatastrophen gibt. Nie sind so wenig Menschen durch klimatische Ereignisse gestorben wie heute. Es gibt keine Zunahme desaströser Hurrikane, die Meeresspiegel steigen nicht wie prognostiziert und selbst die Eisbären vermehren sich seit Jahrzehnten munter wie nie zuvor.


Dann folgt Treffer auf Treffer bis die Klimamodelle wie Kartenhäuser in einem lauen Sommerlüftchen erscheinen. Die Modelle sind weder relevant für Prognosen noch können sie die klimatische Vergangenheit richtig abbilden. Kurz, die Modelle sind Murks.


Schließlich lässt sich der wissenschaftliche Widerstand nicht mehr unterdrücken. Skepsis gab es immer und nimmt zu: ob hunderte Wissenschaftler oder einzelne Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen wie Henrik Svensmark (Kosmoklimatologe), Mototaka Nakamura (Meterologe), Christian Schlüchter (Gletscher-Forscher), Nils-Axel Mörner (Ozeanograph), Richard Lindzen (Atmosphärenphysiker), Ross McKitrick (Ökonom), Jan Veizer (Geowissenschaftler), Lennart Bengtsson (Klimatologe), ob (Peer Reviewed Paper, auch hier, oder Think Tanker mit breitem Überblick wie Myron Ebell.


Nun weist Björn Lomborg in der NZZ auf zwei Dinge hin, die einerseits bekannt sein sollten, andererseits noch einmal von ihm und seinem internationalen, interdisziplinären Wissenschaftsnetzwerk Copenhagen Consensus Center fundiert oder zusammengetragen wurden:


1. Die Klimapolitik hat bislang vollkommen versagt. Gigantische Kosten - mehr CO2-Ausstoss seit 1992 als in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor.

Was steht also hinter der übertriebenen Rhetorik? Fast drei Jahrzehnte fehlgeschlagener Politik. Die Versprechen hinsichtlich der Kohlenstoffreduktion, die 1992 in Rio de Janeiro und 1997 im Rahmen des Kyoto-Protokolls gemacht wurden, haben wenig bis nichts gebracht. Im dritten Jahr des Pariser Abkommens sind gerade einmal 17 Länder «auf Kurs» – Staaten wie Samoa und Algerien, die nicht sehr viel versprochen hatten. Tatsächlich ist es sogar so, dass auf der Welt seit dem Start der Klimadiskussion 1992 so viel Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen ausgestossen wurde wie insgesamt seit Beginn der menschlichen Zivilisation.

2. Die Klimapolitik ist nicht bezahlbar.

Ein von der neuseeländischen Regierung in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zum Schluss, dass das Erreichen von Klimaneutralität bis 2050 das Land jedes Jahr mehr als den gesamten jährlichen Staatshaushalt kosten würde. Und das im Idealfall. Die Kosten werden sich realistischerweise eher auf bis zu 32 Prozent des Bruttoinlandprodukts erhöhen.

In der Sackgasse hilft bekanntlich nur umdrehen. Sonst gehen die Lichter aus. Manche sheen zuvor Sternchen.


MvP-NEWS: SIGN UP AND STAY UPDATED!
  • Grey Twitter Icon
  • Grey LinkedIn Icon
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Google+ Icon

© 2018 by MvP.  Proudly created with Wix.com