Klimahumor

Ja, doch – richtig gelesen. Klimahumor. Es geht überraschenderweise nachfolgend nicht um einen Klimatumor. Das wäre die erwartbare Meldung in Deutschland, also die vermehrte Bildung von Tumoren aufgrund eines menschengemachten Klimawandels. Dennoch, wieso Klimahumor? Inzwischen lösen bei mir die Meldungen über den Weltuntergang durch den unmittelbar bevorstehenden Klimakollaps ein amüsiertes Lächeln aus, zuweilen auch echte Freude.


Das liegt einerseits dran, dass wir als Klimaversager locker bleiben können. Weder haben wir den Regen sauer genug gemacht, um die Wälder sterben zu lassen, noch führt die Zunahme des CO2 zur Absatzsteigerung des Hits von Helene Fischer „Atemlos“. Stattdessen nimmt die Zahl der Eisbären drastisch zu und die Welt wird immer grüner, insbesondere auch die Sahelzone. Das geschieht im Übrigen von allein und nicht wie in Äthiopien von Menschenhand, weil dort in 12 Stunden mal eben Millionen Bäume gepflanzt wurden.

"Seit 1982 ist die Pflanzenwelt auf einem Großteil der irdischen Landflächen üppiger und damit grüner geworden. 'Die größten Ergrünungstrends zeigen sich dabei im Südosten Nordamerikas, im nördlichen Amazonasgebiet, in Europa, Zentralafrika und in Südostasien'"

wie eine in Nature Climate Change veröffentliche Studie von 2016 zeigt, in der von einem internationalen Team von Forschern u.a. Satelliten-Bilder ausgewertet wurden. Als wesentliche Ursache scheint die Zunahme von CO2 zu gelten. Was auch immer die Gründe sind, das ist eine positive Meldung.

Währenddessen machen sich Menschen in Deutschland Sorgen. Denn wie wir alle wissen, und im Urlaub an Küsten erleben, steigen die Meeresspiegel ja dramatisch - bislang zwar nur nach der Ebbe, aber bald gewaltig durch den Klimawandel. Wie das funktioniert ist kompliziert. Aber zuweilen erklärt ein Bild ja mehr als tausend Worte:

Quelle: gefunden auf Facebook, Urheber unbekannt - bei Bedarf bitte melden

Ein Trost ist, dass Deutschland bei der Erforschung des menschengemachten Klimawandels spitze ist, Weltspitze. Das ist eine gute Nachricht. Bei der Autoindustrie sieht es ja nicht mehr so gut aus. Bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz auch nicht. Wie es um die Bundeswehr bestellt ist, darüber schweigen wir lieber. Was die Bildung betrifft - Hach!, wenn Goethe das wüsste. Infrastruktur, Schwamm drüber. Immerhin, ein Spezialgebiet haben wir. Das erklärt warum in Deutschland angemessen und vorausschauend zugleich gehandelt wird. Und das erklärt unsere singuläre Stellung in Europa und der Welt:

Es gibt allerdings noch eine Ursache hinter dieser Ursache. Deutschland hat in Bezug auf das Klima nämlich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Und dieser Wettbewerbsvorteil erklärt, warum hier so sensibel und so aktiv reagiert wird. Den deutschen Politikern, insbesondere den sogenannten GRÜNEN (mit Blick auf das Bild mit der Klimakrise sollten wir eher von den ROTEN sprechen, aber nicht nur wegen des Bildes), also den sogenannten GRÜNEN ist etwas gelungen, das nicht einmal die BRAUNEN geschafft haben, obwohl die ja inzwischen auf der Rückseite des Mondes ihr Unwesen treiben sollen. Die Rede ist ist von etwas Welt bewegendem:

Deutschland im Klimawandel, Quelle: Facebook - Urheber unbekannt - bitte bei Bedarf melden

Wer die Meldungen und Studien zum menschengemachten Klimawandel in Ruhe Revue passieren lässt, dem wird entweder heiß oder kalt. Das ist ganz ähnlich wie mit der alten Bauernregel zum Wetter, die sich inzwischen als so belastbar erwiesen hat, wie die Klimamodelle: Krähnt der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist. Heiß wird dem Klimawandelleser, weil der Hitzetod der Erde nicht mehr weit entfernt zu sein scheint. Kalt wird dem Klimawandelleser, weil der Sommer bis auf zwei heiße Wetterlagen zwar richtig schön, aber nicht so warm wie erwartet ist. Der Weltwoche zufolge war das auch dem IPCC, dem entweder als Politbüro der Klimasozialisten verschrienen oder als Mehrheitskonsensdominanzwissenschaftspanel kritisierten Institution, 2001 noch bekannt. Dort soll im IPCC-Klima-Bericht (2001, Seite 774) stehen

"Bei der Erforschung und Modellierung des Klimas sollten wir erkennen, dass wir es mit einem gekoppelten, nichtlinearen, chaotischen System zu tun haben und dass daher langfristige Voraussagen über das künftige Klima nicht möglich sind."

Wie gesagt, Deutschland ist weiter. Hier gibt es endlich gesicherte Erkenntnisse zum Zustand der Erde:

Was bleibt? Viel amüsiertes Lächeln. Zuweilen herzhaftes Lachen. Es gibt Menschen, die an übernatürliche Kräfte glauben. Dazu gehört auch der Glaube an die Fähigkeit, das Klima ändern zu können. Dazu gehört auch die Sehnsucht nach dem Teufel in uns, an göttliche Strafen einer erst verdorrenden und parallel durch Sintfluten untergehenden Erde.

Es bleibt aber noch mehr, nämlich die Erkenntnis, wie wir unsere Fröhlichkeit behalten, ohne den Verstand zu verlieren. Ganz einfach - so:

Urheber unbekannt - bei Bedarf gerne melden.

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