Ideologiekritik: Rechtspopulismus

Stefan Blankertz ist ein feiner Mensch. Sein Rothbard Institut für Ideologiekritik könnte aktueller und zeitloser nicht sein. Ideologie bestimmt den politischen Alltag heute. Dagegen erscheint die historische Konfrontation der beiden Blöcke im Kalten Krieg wie kalter Kaffee.


Für das Antibürokratieteam hat der Schriftsteller und Wortmetz den Begriff Rechtspopulismus ideologiekritisch unter die Lupe genommen. In Für eine neue Koalition der Freiheit schreibt er:


"Rechtspopulismus ist ein Kampfbegriff seiner Gegner, niemand spricht von sich selber als Rechtspopulist; viele, die des Rechtspopulismus bezichtigt werden, sehen sich nicht als rechts, oder, wenn sie sich als rechts sehen, dann identifizieren sie sich nicht mit dem Begriff des Populismus. „Rechts“ soll in dem Kampfbegriff andeuten, dass es sich um eine Position handelt, die moralisch-politisch indiskutabel ist. Allerdings stammen die meisten derjenigen, der so als Rechtspopulisten bezeichneten, nicht dem Milieu der klassischen extremen Rechten und verfolgen auch zum Teil ganz andere Themen. Mit „Populismus“ wird gemeinhin eine politische Haltung bezeichnet, die den Modeströmungen im Volk nach dem Munde redet. Ein etwas merkwürdiger Vorwurf, wenn er von Demokraten erhoben wird – denn worum anders geht es in der parlamentarischen Massen- und Wahldemokratie, wenn nicht darum, die Mehrheit des Volks anzusprechen und zur Zustimmung zu gewinnen?"


Der ganze Artikel ist lesenswert. Auch weil die Linken inzwischen konservativ geworden sind und damit selbst zum rechten Spektrum gehören.

Hinzu fügen ließe sich, dass auch die Nationalsozialisten weitaus weniger rechts als links waren.

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