Globale Erwärmung kritisch betrachtet

Die Debatte über die globale Erwärmung, die seit einigen Jahren unter dem milderen Schlagwort "Klimawandel" geführt wird, ist in der Substanz eigentlich recht interessant. Wer Rauschen und Hysterie ignoriert, der kann manches lernen, z.B. über wissenschaftliches Arbeiten, über Mehrheits- und Minderheitsmeinungen sowie die Eigenheiten von Wissenschaft, Journalismus und Politik.

Wer sich für die komplexe Debatte um das Klima in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft interessiert, der darf zum Buch von Gregory Wrightstone greifen: „Inconvenient Facts“. Es trägt den Untertitel „The Science that Al Gore doesn’t want you to know“ und ist bereits 2017 erschienen.


Für diejenigen, die Debatten für überflüssig halten, sind jede Menge lästige, unbequeme Fakten enthalten:

  • Je mehr CO2, desto weniger Erwärmung pro Einheit.

  • Je mehr CO2, desto mehr Pflanzenwachstum, desto mehr Nahrungsmittel.

  • Die aktuelle Erwärmung begann 200 Jahre vor dem industriellen Ausstoß von CO2.

  • Es gibt zwei Phasen in den letzten 100 Jahren, in denen die CO2-Menge stieg, aber die Temperatur stagnierte (1945-1979 und 1998-2015).

  • Gletscherschmelze und Meeresspiegelanstieg begannen vor und unabhängig vom CO2-Anstieg.

  • Der Temperaturtrend schwankt seit 800.000 Jahren kontinuierlich stark.

  • Die Temperaturen waren bei den antiken Griechen und Römern sowie im Hoch- und Spätmittelalter höher als heute.

  • Die Welt wird grüner und feuchter.

  • Hitzewellen nehmen in den USA ab, in den 1930er Jahren war es viel heißer.

  • Die Zahl der Klimaopfer sinkt kontinuierlich.

  • Den Eisbären geht es prima, sie vermehren sich munter auch in einer Region mit deutlich zurückgehendem Eis.

Im besten Sinne der Erwachsenenbildung werden insgesamt 60 Einwände gegen verbreitete Annahmen vorgetragen. Diese werden als unangenehme Fakten bezeichnet. Die Masse sind Fakten, bei einigen handelt es sich um begründete Thesen. Regelmäßig werden prägnante Graphiken abgebildet.

Der Zuspruch bei Amazon ist enorm.


Meine rasche Suche nach Kritik hat eine besonders ausführliche Besprechung zutage gefördert, die leider argumentativ durchweg nicht überzeugt. Treffende Kritik wird es gleichwohl sicherlich geben. Ich vermute es gibt kaum eine klima(politische) Feststellung, die nicht aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Argumenten kritisiert wird. Klima ist ein enorm komplexes Thema.


Mir gefällt an „Inconvenient Facts“ besonders die Einordnung in historisch lange Perspektiven. Zudem werden viele gängige Feststellungen, die zuweilen Glaubenssätzen gleichen, kritisch betrachtet und aus Wrightstones Sicht widerlegt. Viele seiner Einwände wurden von anderer Seite vorgetragen und untermauert. Die umfangreichste Materialsammlung bietet diesbezüglich frei zugänglich und systematischer schlossen Helmut Krebs.


Ob sich die These von der Globalen Erwärmung, die inzwischen nur noch Klimawandel genannt wird, tatsächlich als größter Irrglaube der Menschheitsgeschichte erweist, werden wir bald erfahren. Es gibt mehrere Prognosen über eine bevorstehenden kleine Eiszeit. Was das Wetter betrifft: Der Sommer in Berlin ist bisher erfreulich, wenn auch der feuchteste Dürresommer nach eigenem Erleben.

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