Ein wunderbares Gedicht über Marktwirtschaft und spontane Ordnung


Wir Menschen denken in Ursache-Wirkungszusammenhängen. Ereignisse ohne direkt erkennbare Ursache bezeichnen wir gerne leichthin als Zufall, Glück, Unglück. Denken in Wahrscheinlichkeiten fällt vielen Menschen schwer. Das überrascht nicht, gilt es doch tagein, tagaus Aufgaben zu erledigen, Ziele zu erreichen, Pflichten zu erfüllen.


Darüber vergessen wir immer wieder uns zu wundern und zu erfreuen, an all den Dingen, die das Ergebnis menschlichen Handelns sind und doch von niemandem so geplant wurden. Die für Liberale vielleicht berühmteste Geschichte ist "Ich, der Bleistift" von Leonard Read. Das liegt vielleicht auch daran, dass kein einzelner Mensch in der Lage ist, alleine etwas so simples herzustellen wie einen einfachen Bleistift. In Buchform ähnelt der Dank an alle Menschen, die zur Herstellung des Morgenkaffees von A. J. Jacobs beigetragen haben: Thanks a Thousand.


Nun hat der von mir sehr geschätzte Russ Roberts auf einer sehr schön gestalteten Seite sein Gedicht "It's a Wonderful Loaf" veröffentlicht. Das Gedicht steht in der Tradition der wunderbaren Arbeitsteilung von Adam Smith, der von Friedrich August von Hayek herausgearbeiteten Funktionsweise der spontanen Ordnung sowie der Beobachtung von Frédéric Bastiat, die Einwohner von Paris würden ruhig schlafen können, obwohl es keinen Brot-Baron gebe, der die Herstellung und Verteilung von Brot organisiert.


Das ist die vielseitige Homepage: https://wonderfulloaf.org

Das Gedicht findet man dort: https://wonderfulloaf.org/poem

Es gibt außerdem ein Video: https://wonderfulloaf.org

Und schließlich viele, auch hörbare Anregungen zum Vertiefen.


Wunderbar gestaltet und ein zeitloser Inhalt - zum Staunen und Begreifen.



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