Das links-grüne Kartell stärkt Extremisten

Martenstein ist ein kluger politischer Beobachter und Kommentator. Seine pointierten Formulierungen sind nicht moralinsauer, sondern erhellend und erheiternd.



Eine Anmerkung von mir: Seine weitreichende Hypothese - die realitätsfremde Betrachtung und Behandlung der Migrationskrise durch Politiker und Journalisten beflügelt rechts- oder linksautoritäre Staatsvorstellungen - lässt sich mit dem Konzept der Pfadabhängigkeit untermauern. D.h. vereinfacht: weiter so, weil die Verantwortlichen nicht anders können oder wollen.

Tatsächlich ist weder ein politischer noch ein medialer Kurswechsel erkennbar und angesichts des politisch-medialen Kartells auch wenig plausibel. Der Wahltrend geht in weiten Teilen Europas, Schweden inkl., bereits gegen den Pfad. Ein Pfadbruch zeichnet sich ab, zunächst noch in Maßen.


In Unternehmen fällt es dem etablierten Management überwiegend schwer, einen substanziellen Kurswechsel durchzuführen. Indes stehen Unternehmen im Wettbewerb und Druck, ihre Existenz ist nicht gesichert - anders als beim Staat. Gerade weil das so ist: Wer traut dem herrschenden Personal in Politik und Medien einen echten Kurswechsel zu? Was bedeutet es, wenn die Bundeskanzlerin äußert, das sei dann nicht mehr ihr Deutschland? Sucht sich die Bevölkerung irgendwann nicht nur einen neuen Kanzler, sondern auch andere Institutionen? Immerhin ist das Politik- und Staatsversagen in den Bereichen Sicherheit, Infrastruktur, Bildung eklatant.

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